Ein toller Abend beim Rollstuhlbasketball-Training
Der Abend beim Behindertensportverein Wittgensdorf hat mich persönlich sehr bewegt. Die Mischung aus Spielfreude, Ehrgeiz und gegenseitiger Unterstützung im Team war auf dem Feld in jeder Minute zu spüren.
Schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, wie anspruchsvoll Rollstuhlbasketball ist – und wie selbstverständlich hier Menschen mit und ohne Behinderung miteinander Sport treiben. Im Rollstuhl zu sitzen, selbst zu passen, zu wenden und auf den Korb zu werfen, war für mich eine tolle Erfahrung, die meinen Blick auf das Thema Inklusion noch einmal geschärft hat.
Ich wurde sehr herzlich aufgenommen, es wurde viel gelacht, angefeuert und sich gegenseitig geholfen – genau so stelle ich mir gelebte Inklusion vor. Hinter diesem Angebot stecken Menschen, die mit großem Herzblut ehrenamtlich Trainings organisieren, Projekte anstoßen und immer wieder neue Mitspielerinnen und Mitspieler ermutigen, einfach vorbeizukommen.
Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte. Solche Begegnungen erinnern mich daran, worum es in der Politik im Kern geht: Rahmenbedingungen zu schaffen, damit solche Orte des Miteinanders entstehen und wachsen können. Ich nehme aus diesem Abend nicht nur Muskelkater, sondern vor allem viele gute Gespräche und Motivation mit, mich weiter für inklusiven Sport einzusetzen.