Gefühlt tausend Aufgaben auf der To-Do-Liste
Ein Praktikum in einem Pflegeheim habe ich in den vergangenen Jahren schön öfter absolviert. Mich interessiert die Sichtweise der Schwestern, Pfleger und Bewohnern auf die herausfordernde Aufgabe der Pflege. Perspektivwechsel wird das offiziell genannt.
In diesem Jahr war beinahe alles anders. Diana Matthes, Hausleiterin des Pflegeheims am Zeisigwald der Stadtmission, hatte diesmal zunächst andere Aufgaben für mich vorgesehen. Zum Mittagstisch in der Cafeteria hieß es erst einmal alle Plätze ordentlich eindecken und dann Essen und Getränke austeilen. Anschließend ging es in den Wäschekeller, wo die Bekleidung der Bewohner nach der Reinigung wieder fein säuberlich zusammengelegt wird. Anschließend wartete der Abwasch auf mich.
Es sind tatsächlich gefühlte tausend Aufgaben, die man auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt, die aber trotzdem tagtäglich von den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erledigt werden. Jeden Tag, damit der Ablauf im Haus am Zeisigwald reibungslos funktioniert. Für mich war das eine hochinteressante Erfahrung, dank der ich viele neue Eindrücke gewinnen konnte. Ich komme gern wieder.