Austausch, Wertschätzung und Dankeschön
In den vergangenen Jahren habe ich zur Weihnachtszeit meine traditionelle „Stollentour“ unternommen. Ein fester Bestandteil meiner Arbeit, bei dem ich persönlich Stollen in Chemnitzer Einrichtungen, Kliniken und soziale Träger bringe. Diese Tour ist für mich ein Symbol der Verbundenheit, ein herzliches Dankeschön und ein Zeichen dafür, dass politische Wertschätzung auch in leckeren, regionalen Gaben spürbar werden kann. Viele Mitarbeitende freuen sich über diese Geste, die nicht nur Süßes bringt, sondern auch signalisiert: Euer Einsatz wird gesehen und geschätzt. So habe ich auch in 2025 beispielsweise das Seniorenpflegeheim "Marie-Juchacz-Haus" oder den Diakonie-Tagestreff „Haltestelle“ der Wohnungsnothilfe besucht.
Diese Tradition habe ich zeitlich ausgeweitet und zum Jahresbeginn statt Stollen einen kleinen Korb mit gesunden Leckereien an die Teams der Nephrologie und der Notaufnahme überreicht – stellvertretend für alle Mitarbeitenden des Klinikums Chemnitz. Damit soll auch symbolisch zum Ausdruck kommen, wofür dieses Haus steht: für Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau und für Menschen, die sich mit großer Professionalität und Menschlichkeit um andere kümmern.
Mit Gesten dieser Art möchte ich Wertschätzung nicht nur in Worten, sondern sichtbar und greifbar machen. Wer jeden Tag für die Gesundheit und das Wohlbefinden anderer arbeitet, verdient selbst besondere Aufmerksamkeit, gute Rahmenbedingungen und politische Unterstützung. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, diese Wertschätzung immer wieder zu zeigen und im Dialog zu bleiben, was die Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen brauchen, um ihre verantwortungsvolle Aufgabe auch in Zukunft optimal zu erfüllen.